Das perfekte Portfolio
So überzeugst du deine Kunden
Ein gutes Portfolio ist das Herzstück deiner Tierfotografie-Website. Doch welche Bilder solltest du zeigen? Wie viele sind optimal? Und wie präsentierst du dein Portfolio am besten? In dieser Episode unseres Podcasts haben wir genau darüber gesprochen – und die wichtigsten Erkenntnisse für dich zusammengefasst.

Warum ein starkes Portfolio so wichtig ist
Dein Portfolio ist das Schaufenster deines Business. Es zeigt deinen Stil, deine Expertise und gibt potenziellen Kunden einen Eindruck davon, was sie von dir erwarten können. Aber Achtung:
„Ein gutes Portfolio ist eine Repräsentation von deinen aktuellen Arbeiten und von dem, was du verkaufen möchtest.“
Es ist also durchaus sinnvoll nur die Bilder zu zeigen, die du für deine Kunden genau so auch reproduzieren könntest! Das wird besonders wichtig, wenn du viele Bilder von Portfoliodays oder Workshops online hast. Stell dir vor dein Kunde bucht dich und möchte Fotos genau dort in den Bergen oder in der coolen urbanen Location und du musst ihm mitteilen, dass das aber gar nicht in der Umgebung ist. Das könnte durchaus unangenehm werden und deine Kunden wären enttäuscht. Und das kannst du vermeiden, indem du diese Bilder ganz klar in einer anderen Kategorie deines Portfolios zeigst. Etwas wie „Freie Projekte“ oder „Kreatives“. Du darfst ja stolz auf diese Bilder sein, es muss nur deutlich erkennbar sein, dass deine Kunden nicht genau solche Fotos erwarten können, wenn sie dich für ein Fotoshooting buchen.
Qualität statt Quantität
Wieviele Bilder brauchst du eigentlich?
Die weitverbreitete Annahme „je mehr, desto besser“ trifft beim Portfolio nicht zu. Ein überladenes Portfolio kann Kunden überfordern und ihre Entscheidung erschweren. Ein klarer, gut durchdachter Aufbau ist entscheidender:
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Wähle nur deine besten und repräsentativsten Arbeiten aus, die deinen Stil widerspiegeln.
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Zeige genau das, was deine Kunden auch bei dir buchen können – keine schwer reproduzierbaren Bilder aus besonderen Workshops oder Portfoliodays.
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4-10 Bilder reichen vollkommen aus, um einen stimmigen Eindruck zu vermitteln.
Übrigens: Ein Hochzeitsfotograf aus Holland bewies, dass selbst eine Landingpage mit nur vier herausragenden Bildern extrem wirkungsvoll sein kann. Qualität und Wirkung zählen mehr als Masse!
Social Media vs. Portfolio
Wo liegt der Unterschied?
Social Media ist eine tolle Ergänzung, aber kein Ersatz für ein durchdachtes Portfolio auf deiner Website. Warum?
- Instagram & Co. sind flüchtig – dein Portfolio bleibt dauerhaft und gezielt kuratiert.
- Auf Social Media postet man oft „Dopamin-Bilder“, die viele Likes bringen, aber nicht zwingend deine Wunschkunden ansprechen.
- Dein Portfolio vermittelt eine klare Botschaft über dein Angebot, während Social Media oft bunter und persönlicher ist.
Wir erleben immer wieder, dass sich viele Tierfotograf*innen von Social Media beeinflussen lassen und lieber das zeigen, was dort „gut ankommt“, anstatt das, was sie wirklich verkaufen möchten. Dies kann dazu führen, dass man unbewusst in eine Stilrichtung gedrängt wird, die gar nicht den eigenen Wünschen oder der gewünschten Kundschaft entspricht.
Trenne deshalb Social Media und Portfolio bewusst und überlege genau, welche Bilder du für welche Plattform wählst.
„Wenn du noch nie einen Fotografen gebucht hast, geh du mal auf die Suche, schau dir verschiedene Portfolios an und überlege dir, was dich jetzt anzieht und wieso.“ – Sarah Stangl
So wählst du die richtigen Bilder!
Ein großer Fehler vieler Fotograf*innen: Sie wählen Bilder nach ihrem eigenen Geschmack aus, statt sich in ihre Kunden hineinzuversetzen.
Stelle dir folgende Fragen:
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Können sich deine Kund*innen in deinen Bildern wiederfinden?
Sind sie realistisch und authentisch? -
Sprechen die Bilder Emotionen an?
Zeigen sie den Moment, die Verbindung zwischen Tier und Mensch? -
Passen die gezeigten Fotos zu deinen angebotenen Dienstleistungen?
Oder weckst du Erwartungen, die du nicht erfüllen kannst?
Versetze dich in die Lage eines Kunden, der auf deiner Website landet: Was erwartet er? Fühlt er sich angesprochen? Kann er sich vorstellen, dass du die richtige Wahl für ihn bist?
Wenn du diese Fragen klar beantworten kannst, hast du die richtige Bildauswahl getroffen.
Wie präsentierst du dein Portfolio am besten?
Es gibt mehrere Wege, dein Portfolio zu präsentieren. Hier haben wir dir mal eine Übersicht über deine Möglichkeiten erstellt:

Klassische Galerie
Eine Übersicht mit klar strukturierten Kategorien (z. B. Hunde, Hund & Mensch, Pferde). Diese Form ist besonders übersichtlich und gibt einen schnellen Überblick über dein Können.

Blog-Portfolio
Anstatt einzelne Bilder zu zeigen, veröffentlichst du ganze Shooting-Reportagen. Das gibt den Kunden einen besseren Eindruck von deiner Arbeit, insbesondere wenn du emotionale Geschichten erzählen möchtest.

Portfolio ohne Galerie
Verzichte auf eine eigene Portfolioseite und verteile stattdessen lieber gezielt Bilder überall auf deiner Webseite. Dies kann besonders authentisch wirken und Kunden emotional abholen. Außerdem lockert es auf, wenn du viele Texte hast.
Welche Variante die beste ist, hängt von deinem Angebot ab. Bietest du Einzelshootings an, macht eine Galerie Sinn. Fotografierst du Reportagen oder längere Begleitungen, könnte ein Blog-Portfolio besser passen. Befindest du dich noch am Anfang und hast recht wenig Bilder, dann streu sie einfach auf deiner Seite ein.
Fazit:
Ein starkes Portfolio überzeugt deine Wunschkunden, ohne viele Worte. Es zeigt nicht nur deine besten Arbeiten, sondern auch, was du wirklich anbietest. Sei mutig, miste aus und optimiere regelmäßig – es lohnt sich! Dein Portfolio sollte immer aktuell sein und mit deinem Business wachsen.
Wenn du noch tiefer in das Thema eintauchen möchtest, dann hör dir gern unseren Podcast dazu an!

Optimiere jetzt dein Portfolio:
Jetzt geht’s an die Umsetzung! Denn natürlich haben wir wieder ein paar To-dos für dich:
1. Überprüfe dein Portfolio
Welche Bilder sind noch aktuell? Was passt nicht mehr? Sei mutig und sortiere aus, was nicht mehr deinen Standards entspricht.
2. Entscheide, wie du dein Portfolio präsentieren möchtest
Galerie, Portfolio, Bilder im Blog oder auf der Webseite verstreut? Wähle die Variante, die zu deinem Stil und deinen Kunden passt.
3. Trenne freie Arbeiten von Kundenaufträgen
Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten kreative Experimente oder Workshop-Fotos gesondert präsentiert werden.
4. Stelle sicher, dass dein Portfolio zu deinem Angebot passt
Deine Kunden müssen sofort verstehen, was sie bei dir buchen können. Zeige nur Bilder, die dein tatsächliches Angebot widerspiegeln.

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