„Ich trau mich nicht, in die Kamera zu sprechen.“
Diesen Satz hören wir so oft. Und haben es auch mal so empfunden… Aber irgendwie sind wir offensichtlich über unseren Schatten gesprungen. Wir sagen nur Podcasten, Insta Stories, Webinare – hihi 🫢
Was dich also erwartet: Wir erklären in dieser Folge hochprofessionell und wissenschaftlich fundiert 😁, warum das völlig normal ist, dass man sich nicht traut.
Und warum du dich aber unbedingt überwinden solltest, es trotzdem zu tun. Denn Menschen und somit deine Kunden verbinden sich mit Menschen. Deine Persönlichkeit kann ausschlagebend dafür sein, ob du oder deine Konkurrenz gebucht werden.
Warum in die Öffentlichkeit zu treten
uns so viel Angst macht
Man macht sich unglaublich verletzlich und angreifbar, wenn man plötzlich öffentlich wird, weil man nicht kontrollieren kann, was die anderen denken. Wir haben gelernt, darauf zu schauen, wie uns andere bewerten. Genau das ist die Falle. Statt all das Positive zu sehen, beschäftigen wir uns oft nur mit einem einzigen negativen Erlebnis oder Gedanken. Dadurch halten wir uns zurück und nehmen uns selbst eine Menge Potenzial. Deswegen ist es wichtig, seine Persönlichkeit von Anfang an relativ klar zu zeigen und zu kommunizieren, wofür man steht, was einem Spaß macht im Leben, damit du auch die richtigen Leute anziehst. Wenn du versuchst, für alle die richtige Person zu sein und die Masse anzusprechen, bist du am Ende für niemanden wirklich die Wow-Entscheidung.
wir FOlgen Trends, die uns gar nicht entsprechen
Wir folgen Trends oft aus Angst, etwas falsch zu machen. Statt unserem eigenen Stil treu zu bleiben, passen wir uns an und verändern unseren Bildstil. Dabei verlieren wir leicht aus dem Blick, warum wir überhaupt mit der Fotografie begonnen haben, weil wir Spaß daran haben und als Form der Selbstverwirklichung. Manchmal geht das verloren, weil man das Gefühl hat, nach dem zu streben, was dieser eine erfolgreiche Fotograf macht.
„Ich mag diesen englischen Ausspruch, follow the joy. Also folge deiner Freude, folge dem, was dich glücklich macht oder was dir Spaß macht.“ – Sarah
Du musst nicht über „Hard Core“ Themen sprechen,
um Persönlichkeit zu zeigen
Persönlichkeit bedeutet nicht nur, bei Themen, wie Tierschutz, Hundesport oder Tiertraining eine starke Haltung zu haben. Zeige, was dir Spaß macht. Bist du kreativ, liebst du Filme oder gehst du gerne wandern? Unsere Persönlichkeit ist so viel vielfältiger als das, was wir oft nach außen tragen. Umso trauriger ist es, dass sich so viele damit zurückhalten, anstatt genau das zu zeigen.
es ist Blödsinn, es allen recht machen zu wollen
Oft halten wir uns zurück, weil wir denken, dass der Bezug zu unserer Fotografie fehlt. Dabei muss das gar nicht sein, es braucht einen Bezug zu dir. Erst dann wirkt es echt und fällt dir leichter, etwas daraus zu machen. Wir zerdenken zu sehr, ob es andere interessiert, dabei wird es die richtigen Menschen erreichen.
Wie du die Angst überwindest, in die Kamera zu sprechen
Einfach anfangen! Du kannst deinen Fotografen-Alltag zeigen und kleine Sequenzen aufnehmen. Wenn es sich noch komisch anfühlt, dein Gesicht zu zeigen, dann starte ohne und filme einfach die Tätigkeit, die du gerade machst oder poste ein Bild mit einem Text.
Der entscheidende Schritt ist, dich zu überwinden. Nimm dein Handy, sprich etwas ein, auch wenn du aufgeregt bist und mehrere Anläufe brauchst. Das ist völlig normal. Mit jedem Versuch wird es leichter. Wir haben die Kontrolle, denn wir können entscheiden, ob wir die Aufnahme zeigen oder wieder löschen.
„So, also überwinde dich. Diese erste Überwindung ist die schlimmste. Und vielleicht musst du da wirklich dich ein bisschen selbst einfach mal an den Haaren ziehen und dir sagen, was ist denn das Schlimmste, was passieren kann.“ – Mareike
Höre Rein in Folge 21
Vertraue darauf, dass du mit deiner Art, deiner Persönlichkeit – einfach so wie du bist, denkst und fühlst genau die richtigen Menschen anziehen wirst. Für die volle Ladung Mut machen à la Sarah und Mareike höre rein. Diese Folge solltest du auf keinen Fall verpassen!
In unseren Köpfen sind noch so viele Ideen und so viel Wissen, das raus muss. Hier wird es nach und nach immer mehr Kurse und Programme speziell für Tierfotograf*innen geben.
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